Trainer Manuel Mühlpointner freut sich auf das erste Punktspiel.

Am kommenden Samstag, 1. September, bestreitet die Landesligamannschaft der SG Weinstadt ihr erstes Pflichtspiel (Anpfiff 16 Uhr in der Beutelsbacher Halle). In der ersten Runde des HVW-Pokals trifft Weinstadt auf den Baden-Württemberg-Oberligisten SV Remshalden. Im Interview spricht der neue SG-Trainer Manuel Mühlpointner über die seinen Eindruck vom Verein, die Saisonvorbereitung und darüber, was er sich vom „Härtetest“ gegen Remshalden erhofft.

Du bist nun seit Mitte Juni Teil der SGW Familie. Wie gefällt es dir bisher bei uns im Verein?
Ich habe bisher einen äußerst positiven Eindruck des Vereins erhalten. Der Verein lebt, das ist an vielen, den vermeintlich kleinen Dingen, erkennbar.  Als kleines Beispiel möchte ich unser Trainingswochende in Endersbach nennen.  Als die Mannschaft noch mit der letzten Trainingseinheit beschäftigt war, hat Ralf „Vize“ Gekeler schon den
Grill vorbereitet und im Prinzip seinen ganzen Samstagabend damit verbracht, uns zu bewirten und zu „begrillen“.  Die Mannschaft weiß das sehr zu schätzen und ist sich der Verantwortung gegenüber dem Verein bewusst.  Wir werden alles daran setzen, bei unseren Heimspielen etwas von dem Feuer und der Leidenschaft zurückzugeben, die die vielen ehrenamtlichen Trainer, Betreuer, Organisierer im Training, bei Sitzungen und Ähnlichem zeigen.

Der größte Teil der Vorbereitung liegt hinter euch, wie siehst du die Mannschaft zum aktuellen Zeitpunkt? Wo hat sie Entwicklungspotenzial und 
was hat sie bereits gut verinnerlicht?
Die Vorbereitung war sehr aufschlussreich. Die Mannschaft hat mehrmals angedeutet, welches Potential in ihr steckt. Andererseits hatten wir auch Trainingsspiele, die wir für uns nicht zufriedenstellend gestalten konnten. Ich denke, dieser Prozess ist hilfreich, da so jedem Spieler klar aufgezeigt werden kann, wie wir Erfolg haben können: es geht nur über taktische und mannschaftliche Disziplin und bedingungslosem Einsatz, auch und gerade in der Abwehr.

Manuel, am kommenden Wochenende beginnt für die SG Weinstadt offiziell die neue Runde. Mit der SV Remshalden wartet im HVW-Pokal direkt ein Team aus der BWOL. Wie siehst du die Begegnung und was erhoffst du dir von deiner Mannschaft?
Für mich ist das ein letzter Härtetest unter realen Bedingungen. In den letzten 10 Tagen hatten wir mit 12 Trainingseinheiten (davon drei Trainingsspiele) eine ziemlich hohe Belastung und das Pokalspiel gegen Remshalden stellt gewissermaßen den Abschluss der letzten Vorbereitungsphase dar, bevor wir dann allmählich in unseren Punktspielrhythmus kommen. Remshalden spielt zwei Klassen höher als wir, daher sind wir natürlich in der Außenseiterrolle. Wir erhoffen uns, das Spiel möglichst lange ausgeglichen gestalten zu können und dann schauen wir mal, was dabei noch rauskommen kann.