Nächstes Derby bei starken Schorndorfern
Nachdem sich die Landesliga-Männer vergangenen Sonntag im ersten Derby der Saison nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, wollen sie es am kommenden Samstag, 20. Oktober in der Grauhalde Schorndorf besser machen. Dort trifft Weinstadt von 20 Uhr an auf den Tabellenfünften, der vergangenes Wochenende mit einem 40:23 gegen den bis dato verlustpunktfreien TV Mundelsheim für Aufsehen gesorgt hat.
Schorndorf stellt seit zwei Jahren einen der besten Kader der Landesliga. Mit ihren Routiniers auf den Halbpositionen Adrian Wehner und Bahriya Bajrovic haben die Rotschwarzen einen treffsicheren Rückhalt. Kapitän Stefan Niederer auf Linksaußen zählte bereits in der vergangenen Saison zu den besten Schützen der Liga. Auf Rückraum Mitte hat die SG Schorndorf mit Philip Oehm den aktuellen Dritten der Torschützenliste. Er musste einen Großteil der vergangenen Saison verletzungsbedingt von der Tribüne aus verfolgen. Eine Verstärkung im Tor hat der kommende Gegner aus Waiblingen erhalten. Mit Marc Krammer kam ein erfahrener Mann nach Schorndorf.
Weinstadt mit weiteren Verletzungssorgen
Weiter große Verletzungssorgen hat die SG Weinstadt: Kai Reber, der vergangenen Sonntag bereits nicht im Kader stehen konnte, leidet aktuell an einer Entzündung des Blinddarms. Bis zum Ende der Woche sollte Klarheit herrschen, wie die Lage für das kommende Spiel gegen Schorndorf aussieht. Hinter Sascha Wilhelm steht nach seinem Besuch im Krankenhaus derzeit ebenfalls ein Fragezeichen. Jetzt gilt es für alle Beteiligten noch enger zusammen zu rücken und mit einem geschlossenen und kämpferischen Auftritt weiterhin an der Siegesserie zu arbeiten.
Trainer Manuel Mühlpointner, der sich nach dem Spiel in Bittenfeld zwar mit den beiden Punkten im Gepäck zufrieden zeigte, allerdings nicht mit der Leistung seiner Truppe, stand uns in dieser Woche Rede und Antwort.
Manuel, welche Lehrern ziehst Du aus dem Spiel am Sonntag?
Wir haben gegen Bittenfeld nicht zu unserem Spiel gefunden, obwohl die ersten zehn Minuten eigentlich ganz ordentlich waren. Danach haben wir uns jedoch an die langsame Bittenfelder Spielweise angepasst und dazu noch eine Vielzahl an technischen Fehlern produziert. Vielleicht haben sich einige meiner Jungs selbst zu sehr unter Druck gesetzt und konnten daher ihre Leistungen nicht zu 100 Prozent abrufen. Wir haben intern besprochen welche Zutaten wir brauchen, um am Ende erfolgreich zu sein.
Am Samstag wartet mit der SG Schorndorf ein richtiger Brocken auf euch. Was erwartest du von der Partie und auch von deiner Mannschaft?
Für mich war und ist die SG Schorndorf eine Mannschaft, die gegen jedes Team aus der Liga gewinnen kann und die auf jeden Fall auch im vorderen Tabellendrittel einzuordnen ist. Dies hat Schorndorf in dieser Saison auch schon eindrucksvoll bewiesen wie beispielsweise der Kantersieg gegen Mundelsheim gezeigt hat. Schorndorf hat eine außergewöhnlich hohe individuelle Qualität in seinen Reihen. Ich gehe daher von einem engen Spiel aus, das durch Kleinigkeiten entschieden werden kann. Unser Ziel ist es natürlich am Ende die Punkte ins schöne Weinstadt mitzunehmen.





