Waschbären lassen in Böblingen nichts anbrennen

Männer Verbandsliga: HSG Böblingen/Sindelfingen –  SG Weinstadt 23:33 (11:16)

Die SG Weinstadt hat am Dienstagabend beim Nachholspiel in Böblingen nichts anbrennen lassen. In einer zunächst wilden Partie mit vielen Verletzungspausen – SG-Spieler Julian Linsenmaier (Finger ausgekugelt) und HSG-Spieler Daniel Heisler (Sprunggelenksverletzung) trafen sich nach unglücklichen Aktionen im Sindelfinger Krankenhaus wieder – setzten sich die Weinstädter bis zur Halbzeit auf fünf Tore ab.

Dabei tat sich im Angriff insbesondere der angeschlagene Luca Baireuther hervor, der eigentlich gar nicht eingesetzt werden sollte, aber als Linsenmaier-Vertreter in den Spielberichtsbogen nachgetragen werden musste. Auch Marcel Meyer, der am Ende auf acht Treffer kam, war von der HSG nicht zu stoppen.

Drei Ballgewinne entscheiden die Partie

Nach der Pause erwischte die SG einen Traumstart: Drei Ballgewinne und schnelle Tore innerhalb von eineinhalb Minuten entschieden die Partie. Den Vorsprung brachte die SG sicher ins Ziel.

Am Freitag (20 Uhr) empfängt die SG Weinstadt in Beutelsbach die HSG Fridingen/Mühlheim zum dritten Spiel innerhalb von sechs Tagen. Dann allerdings wohl ohne den verletzten Julian Linsenmaier – auch wenn der später in der Nacht noch Entwarnung geben konnte: Nichts gebrochen.

SG Weinstadt: Heiko Busse, Marius Oesterle; Marcel Meyer (8), Sascha Wilhelm (5), Lukas Volz (5), Philip Stäudle (3), Robin Lidle (3), Christoph Köngeter (3), Luca Baireuther (3), Felix Pröbsting (1), Timo Lederer (1), David Bosch (1), Julian Linsenmaier.