Nach einigen Rückschlägen sind Sascha Wilhelm und sein Team hochmotiviert, wieder zu punkten. Foto: HWT

Männer Württemberg-Liga: SG Weinstadt Handball – SV Leonberg/Eltingen (Samstag 18. Januar, 20 Uhr) – Nix war es mit den Punkten 12 und 13. Im Kampf um die wichtigen Zähler gegen einen direkten Konkurrenten, zogen die Weinstädter Handballer am vergangenen Wochenende den kürzeren. Im Abwehrverbund stand die SG nicht kompakt genug und im Angriff kam es zu vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen. Nach dem Motto „Abhaken, Mund abwischen, weitermachen“ geht es für die Waschbären am Samstag gegen die Wildkatzen des SV Leonberg/Eltingen.

Die Spielvereinigung steht derzeit mit 16:12 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz und konnte jüngst die Sportfreunde aus Schwaikheim im direkten Vergleich hinter sich lassen. Die extrem ausgeglichene Mannschaft von Trainer Tobias Müller wirft im Schnitt 30 Tore und hat in den bisherigen 14 Partien 28 Treffer pro Spiel kassiert. Die letzten drei Begegnungen hat die SV allesamt erfolgreich bestritten.

Hinspielergebnis Motivation genug

Im zweiten Saisonspiel Mitte September kam die Mannschaft von Trainer Manuel Mühlpointer und Michael Zimmermann beim 33:24 gehörig in Leonberg unter die Räder. Das einzig Positive aus dem Spiel war die Erkenntnis, dass die Weinstädter Jungs ihr schlechtestes Spiel bereits so früh in der Runde absolviert haben.

In Dieser Begegnung bekamen die Schwarzgelben den gegnerischen Kreisläufer Philip Schückle und den Rückraumrechten Marius Hufnagel überhaupt nicht in den Griff. Die beiden erzielten zusammen 16 Tore für ihr Team. Im Kollektiv wollen sich die Weinstädter Handballer gemeinsam wieder aus dieser schwierigen Phase heraus kämpfen.

Es fehlt aktuell nicht viel um mit den gestandenen Mannschaften der Württemberg-Liga mitzuhalten. Ein paar Fehler weniger im Angriff, die ein oder andere gute Aktion in der Defensive, oder ein, zwei Hände mehr am Ball der Torhüter machen in dieser Liga den Unterschied. Die eigenen Erwartungen sind hoch, obwohl sich die Männer der SG Weinstadt auf dem 10. Tabellenplatz befinden. Das ist für einen Aufsteiger nicht selbstverständlich, die meisten Aufsteiger haben in den vergangenen Jahren deutlich schlechter abgeschnitten. Diese Erkenntnis sollte den Jungs wieder Mut machen und ihnen Selbstvertrauen für die schwere Begegnung gegen den Favoriten aus Leonberg geben.

Die Weinstädter Waschbären freuen sich auf eine weiterhin positive Unterstützung der Handballfreunde in der „Beutelsbacher Hölle“. Nur mit den eigenen Fans im Rücken lässt sich der Schalter wieder umlegen. #WirsindWeinstadt