wC1 schaut in die Röhre

Einen sehr schlechten Start in die Landesliga gab es für die Mädels der wC1 am Sonntag in Heilbronn. Nach einer unkonzentrierten Leistung musste sich die ersatzgeschwächte wC1 den Heilbronnerinnen mit 37:28 geschlagen geben.

Schon die ersten 5 Minuten waren symptomatisch für das gesamte Spiel. Vorne verlor man hektisch die Bälle und kassierte im Gegenzug gleich einen Konter. Im Positionsspiel verteidigte die wC1 zu nachlässig und langsam und zwang dadurch das Trainertrio zu einer frühen Auszeit. Doch auch nach der Auszeit zeigten die Mädels kaum eine Reaktion. Anweisungen der Trainer ignorierte man gekonnt und lief über 11:4 und 15:9 dem Halbzeitpfiff (16:10) entgegen.

In Halbzeit zwei verbesserte sich die Leistung etwas. Nicht auf dem Papier, dafür aber gefühlt auf dem Feld. Zeitweise zeigten die Mädels eindrucksvoll, warum man sich zwei mal die Woche im Training trifft. Schöne Kombinationen und konsequentes agieren in der Abwehr sorgten für eine bessere Leistung. Auf dem Papier konnte sich Heilbronn weiter absetzen und so eine 29:16  Führung erzielen. Dies lag hauptsächlich an der Konterstärke der Heilbronnerinnen. Präzise Pässe über das gesamte Feld und konsequente Abschlüssen beeindruckten die Weinstädterinnen. Mit dieser Heilbronner Konterstärke musste auch die erste Männermannschaft schon Bekanntschaft in dieser Saison machen. Ganz waren die Mädels jedoch mit diesem deutlichen Rückstand nicht einverstanden und vor allem Lisa Berkhemer hat sich entschieden dagegen gewehrt. Auch konnten die Mädels noch einige eigene Konter setzen und so die Niederlage etwas geringer ausfallen lassen.

Der Start in die Landesliga ist zwar in die Hose gegangen, aber den Kopf in den Sand zu stecken wäre nun die falsche Antwort. Stattdessen wird in dieser Woche eifrig die Abwehr trainiert, denn 37 Gegentreffer in 50 Minuten sind eindeutig zu viel. Und es hätten einige mehr sein können.

Es spielten: Mirjam Käfer (im Tor), Gina Weitner, Nina Schneider, Valerie Goller, Lisa Berkhemer, Paula Hermann, Milena Sigle, Marica Wagner, Ana Lasic, Nele Müller, Laura Maier