Endlich ist es soweit: Die Erste Männermannschaft startet an diesem Samstag in die Landesligasaison 2018/2019. Von 20 Uhr an geht es gegen beim TV Großbottwar das erste Mal um Punkte. Die neuformierte Mannschaft des Turnvereins will auch dieses Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben. So spannend wie es vergangene Saison war, als sie den Nichtabstieg erst auf den letzten Drücker sicherten, wollen es die Gastgeber nicht mehr machen.
Aus der Mannschaft von Tobias Mühlpointner stechen vor allem Jonathan Siegler, Dominik Brosi und Max Körner heraus, die jeweils über 100 Tore in der vergangenen Saison erzielt haben. Siegler holte sich mit 207 geworfenen Toren in 26 Spielen Platz drei im Rennen um die Torjägerkanone. Es gilt nicht nur die Kreise dieser Spieler zu verdichten, sondern auch die starken Nachwuchsspieler des TV in den Griff zu bekommen.
Für zusätzliche Brisanz sorgt das Brüder-Duell der beiden Trainer. So blickt unser Coach Manuel Mühlpointner dem Aufeinandertreffen mit seinem Bruder entgegen:

Trainer Manuel Mühlpointner trifft am Samstag in Großbottwar auf seinen Bruder Tobias.
Am Wochenende fällt der Startschuss für die neue Saison in der Landesliga. Wie groß ist deine Vorfreude darauf?
Es wird Zeit, dass es endlich losgeht und wir freuen uns auf das erste Spiel unter Wettkampfbedingungen. In den Testspielen der Vorbereitung fehlt sowohl bei uns als auch beim Gegner der Druck der Punktspielrunde, daher lassen sich die Leistungen der Vorbereitung immer nur sehr schwer einschätzen.
Das Duell mit dem TV Großbottwar sorgt bei euch in der Familie sicherlich für zusätzliche Brisanz, da dein Bruder Tobias den kommenden Gegner trainiert. Gibt es im Voraus Sticheleien, Tipps oder wie geht ihr beiden mit der Situation um?
Natürlich ist das eine besondere Situation für uns beide, aber im Prinzip hat das keine Auswirkungen auf die Vorbereitung des kommenden Spiels. Normalerweise tauschen wir uns schon über die jeweils kommenden Gegner aus, wenn wir allerdings gegeneinander spielen unterbleiben diese Tipps natürlich. Großbottwar ist zuhause traditionell ein sehr unbequemer Gegner. Im ersten Saisonspiel spielt es aber kaum eine Rolle, gegen wen man spielt, da sich alle Mannschaften noch nicht so richtig einordnen können und man noch nicht genau weiß, ob die Abläufe, die man in der Vorbereitung einstudiert hat, auch unter Wettkampfbedingungen funktionieren. Ich gehe davon aus, dass es ein kampfbetontes Spiel wird mit wenig Spielraum für handballerische Leckerbissen. Wir wollen uns auf unser Spiel konzentrieren und am Ende natürlich beide Punkte mitnehmen. Dann schmeckt das Kaltgetränk nach dem Spiel im Kreise der Familie auch gleich viel besser…