Im Hinspiel zeigten Luis Kuhnle und seine Weinstädter ein starkes Spiel gegen die HSG Schönbuch. Foto: HWT

Männer Württemberg-Liga: HSG Schönbuch – SG Weinstadt (Samstag 15. Februar, 19:30 Uhr, Weiler Sportzentrum) – Wieder einmal standen die Handballer der SG Weinstadt nach einem aufopferungsvollen Kampf ohne Punkte da. Im Lokalderby mussten sich die Waschbären in einer fairen Partie mit zwei gut leitenden Schiedsrichtern den Geckos aus Schwaikheim beugen. Mit der HSG Schönbuch wartet jetzt ein echtes Kaliber auf die Schwarzgelben. Der kommende Gegner gilt als extrem heimstark und hat bisher leidlich vier Punkte Zuhause liegen lassen.

Mit der HSG Schönbuch wartet der nächste starke Gegner auf die Mannschaft von Interimstrainer Jochen Klingler. Zur Hälfte der Saison stand die Mannschaft auf dem sechsten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der eingleisigen Württembergliga berechtigt. Diesen hat sich die ausgeglichene Mannschaft von Trainer Holger Breitenbacher, Onkel von SG-Kapitän Timo Lederer, vor allem Zuhause hart erarbeitet. In der Zwischenzeit sind die Weißblauen auf den neunten Rang abgerutscht. Der Rückstand auf den SKV Oberstenfeld beträgt jedoch lediglich zwei Zähler – und das bei einem Spiel weniger. Die HSG hat in Janek Förch den Drittebesten der Torschützenliste in ihren Reihen: mit 111 geworfenen Toren und einer beeindruckenden Siebenmeter-Quote von 84 Prozent.

Im Hinspiel konnten die Weinstädter Jungs den Gegner in ihrem besten Heimspiel klar besiegen – am Ende stand ein 38:31 auf der Anzeigetafel. Die mit 60 Kilometern weiteste Auswärtsfahrt wird aber eine richtig harte Nuss.

Auftritt gegen Schwaikheim macht Mut

Der Auftritt gegen die Geckos aus Schwaikheim stimmt – abgesehen vom Ergebnis – sehr positiv. Der Abwehrverbund zeigte eines seiner besten Spiele, auf die Torhüter war Verlass. In der Offensive zeigte Sebastian Striebich eine starke Leistung auf Rückraum-Links, Robin Lidle zog auf Mitte gekonnt die Fäden und war selbst brandgefährlich. Eine Baustelle: Im Überzahlspiel sollte die Mannschaft um Kapitän Timo Lederer wieder konzentrierter agieren und die leichten Fehler abstellen. Die Offensivmaschinerie geriet im Derby etwas ins Stocken: Normalerweise erzielen die Schwarzgelben im Schnitt 27 Tore.

Die Weinstädter Waschbären würden sich auch im knapp 60 Kilometer entfernten Weil im Schönbuch über die Unterstützung ihrer Fans freuen!

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