Gelingt am Wochenende in Ditzingen der Aufstieg? Foto: RZ Photographie

Männer Landesliga: TSF Ditzingen – SG Weinstadt (Samstag, 9. März, 20 Uhr, Sporthalle Glemsaue)
Nach dem souveränen Auftritt gegen den TSV Bönnigheim ist es für die SG Weinstadt tatsächlich schon Anfang März möglich den Aufstieg zu feiern. Ein Punkt benötigen die Weinstädter Jungs beim TSF Ditzingen zur Meisterschaft. Die SG hat für den ersten Matchball drei Fanbusse gechartert. Alle Plätze sind bereits komplett ausgebucht.

Die „Mad Frogs“ aus Ditzingen zählten vor der Saison zum Favoritenkreis auf die Meisterschaft. Aktuell stehen sie mit 24:16 Punkten auf Tabellenplatz fünf, mit einer haarscharf positiven Torbilanz von 548:538 Toren. Die Ditzinger mussten im Laufe der Runde mit einigen Rückschlägen umgehen, haben aber oft genug gezeigt, dass jederzeit mit Ihnen zu rechnen ist.

Die TSF verfügt über einen extrem ausgeglichenen Kader. Trainer Jörg Kaaden kann sehr gleichwertig aus- und einwechseln. Wie stark Ditzingen ist zeigt auch das Ergebnis gegen den TSV Schmiden. Ende Januar hatte der TSV anstelle der Zweiten fast die komplette Erste Mannschaft zum Auswärtsspiel geschickt. Das ging beinahe schief: Die TSF hatte den Turn- und Sportverein beim 30:31 am Rande eines Punktverlustes.

Weinstadt bis in die Haarspitzen motiviert 

Das Hinspiel in Weinstadt hat die SG allerdings deutlich mit 32:27 für sich entscheiden, nachdem die Weinstädter zur Pause nur mit zwei Toren in Führung gelegen hatten. Am Wochenende nun hat die SG endlich die Möglichkeit, dass lang ersehnte Ziel – den Aufstieg in die höchste Liga Württembergs – zu erreichen. Gemeinsam mit den euphorischen Fans will das Team unbedingt den größten sportlichen Erfolg der Spielgemeinschaft feiern. Das Team von Manuel Mühlpointner und Jochen Klingler wird sich auch in dieser Woche wieder bestens auf den kommenden Gegner vorbereiten.


Interviewpartner ist dieses Mal unser Linksaußen Christoph Köngeter.

Kö, Ihr habt am Wochenende die Möglichkeit, sicher in die Württembergliga aufzusteigen. Wie groß ist die Vorfreude auf die Partie?
Wir sind extrem heiß auf das Spiel. Die Chance, den Aufstieg bereits zu diesem Zeitpunkt unter Dach und Fach zu bringen ist sehr außergewöhnlich. Wir fiebern seit Wochen auf diesen Moment hin und sind zu 100 Prozent fokussiert. Für mich persönlich wird es ein sehr besonderes Spiel, da ich als Lehrer in Ditzingen tätig bin und noch nie in der Glemsaue gespielt habe. Ich hoffe, dass wir so gut und konzentriert in das Spiel starten wie gegen Bönnigheim und am Ende als Sieger und gleichzeitig Aufsteiger das Parkett verlassen. Wir wollen unseren tollen Fans für die bedingungslose Unterstützung danken und mit dem Aufstieg etwas zurückgeben.

Ditzingen wurde vor der Saison mit Mundelsheim und Euch als Favorit auf die Meisterschaft gehandelt. Hinken sie den eigenen Ansprüchen hinterher?
Ditzingen hat eine richtig gute Truppe, die nicht umsonst die letzten Jahre schon des Öfteren in der Württembergliga gespielt hat. Sie sind auf allen Positionen gut besetzt und zudem sehr heimstark. Die Landesliga ist in der Breite einfach sehr homogen – jeder kann jeden schlagen. Hinzu kommt, dass es in diesem Jahr keine Relegation gibt, was der Reform geschuldet ist. Das nimmt zum einen etwas die Spannung heraus und zum anderen sinkt auch für manche Mannschaften die Bedeutung der Tabellenplätze. Ditzingen hatte aber auch mit Verletzungen zu kämpfen. Sie haben sich mit Sicherheit mehr ausgerechnet, aber genau aus diesem Grund werden sie gegen uns den Sieg mehr denn je wollen.

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